Herzlich willkommen auf der Homepage von Marion Wein. Mein Erstlingsbuch ist inzwischen beim Engelsdorfer Verlag erschienen. "Und ewig bleibt die Hoffnung" !!! Das Ergebnis des Lyrikwettbewerbes 2006 steht fest!!! Unter 154 eingesandten Beiträgen wurden 25 ausgewählt. Es freut mich, dass mein Beitrag: Aus der Kraft der Liebe zu den 25 auserwählten Gedichten gehört!! Im Oktober 2006 werden diese 25 Beiträge +++ durch ARTEP +++ als Taschenbuch/Geschenkausgabe veröffentlicht werden!!!

Mein Erstlingswerk "Und ewig bleibt die Hoffnung" ist kurz vor Weihnachten 2005 im Engelsdorfer Verlag in Leipzig erschienen.

 

Dieses ist unter der ISBN-Nr.: 3-939144-33-9 in jeder Buchhandlung in ganz Deutschland bestellbar;

im Internet unter www.amazon.de oder unter www.engelsdorfer-verlag.de.

 Das Buch kostet 6,60€

Direkte Verkaufsstellen sind:

 

Schreibwaren Kettner in Riedenburg (PLZ: 93339)

und

 

Buchladen Am Alten Markt

in 93309 Kelheim (Innenstadt).

 
 

 

Die regionale Presse hat seit der Herausgabe meines Buches ausführlich darüber berichtet.

Auch der Regensburger Radio- und TV-Sender interviewten mich als Autorin.

 

Mir wurde des Weiteren die große Ehre zuteil, dem Bischof von Regensburg mein Werk in einer Privataudienz persönlich überreichen zu dürfen. Auch für diesen Empfang beim höchst. kirchlichen Würdeträger zeigte die örtliche Presse großes Interesse.

 

Mit der Veröffentlichung einer Auswahl meiner verfassten Gedichte habe ich mir einen großen Herzenswunsch erfüllt.

Mein Lyrikband befasst sich mit den klassischen Themen der Liebe, der Freundschaft und dem Tod genauso intensiv wie mit dem großen Bekenntnis zum Glauben und der Frage nach dem Sinn des Lebens.

Ganz bewusst nahm ich jedoch auch heitere Momente des Lebens in meine veröffentlichte Gedichtsammlung mit auf, damit eine ausgelassene Stimmung nicht zu kurz kommt.

 

Mein Zugang zu dieser Welt war nie ein oberflächlicher, sondern immer schon ein sehr reflektierender, ergründender.

 

Vorbilder pflege ich beim Schreiben nicht. Die Texte ließen aus mir heraus - was mich berührt, wird von mir in poetische Zeilen umgesetzt.

 

Meine Werke zeigen einen ruhigen, fast prosaischen Fluss und sind sprachlich nicht kompliziert gefasst. Dies beruht auch darauf, dass ich mit meinen Gedichten möglichst jeden Menschen "erreichen" möchte. Es ist von mir gewünscht, dass mein Naturell, das einer Kämpferin, die nach vorne schaut, in jeder meiner Arbeiten im Vordergrund steht.

Nicht umsonst habe ich mir für mein Erstlingsbuch einen ganz besonderen Titel ausgesucht ... 

Leseproben

 

Zum Teufel mit der Kluft

 

   Weit haben

   wir Menschen

   es gebracht:

   Nichts scheint

   mehr unmöglich

   zu erforschen,

   zu erschaffen

   und beinahe vollständig

   zu heilen …

 

   Und dennoch

   leben wir in

   einer scheinbar

   verrückt gewordenen 

   Welt;

   tut sich

   der Spalt zwischen

   Arm und Reich

   sichtlich immer weiter 

   auf.

  

   Zum Teufel mit der  

   Kluft;

   hat sie bei weitem 

   mehr an Gewicht

   als die Ernte unserer

   Lorbeeren.

 

   Das Aufbäumen

   des kleinen Mannes

   merklich zu recht;

   Widersprüchlichkeit

   vermag eine Lücke

   nicht zu schließen …

       ©Marion Wein, 24.08.08    

 

Meine Heimat Riedenburg

 

(eine Liebeserklärung an meinen bezaubernden

Geburts- und Wohnort)

 

    

   Mein Ursprung

   liegt in deinem Schoß.

   Eingepflanzt in mein 

   Herz,

   hast du mir

   drei silberne Rosen.

 

   Nicht nur einmal

   suchte ich bereits das

   Weite.

   Zu verlockend traten

   die Aussichten in der 

   Ferne

   zutage.

 

   Nie hast du mich

   je wirklich losgelassen;

   zu tief verwurzelt

   bin ich mit dir.

 

   Für den

   Rest meiner Tage

   begebe ich mich

   heim zu dir;

   ich weiß, was ich an dir 

   habe. 

  

 

   Auch möchte ich

   die ewige Ruhe finden

   auf deinem goldenen  

   Flecken

   Erde.                                                                   

 

   Riedenburg,

   meine Heimat,

   du bist so lyrisch,

   so herrlich bayerisch

   und deine Landschaft

   so einmalig schön!

  

   ©Marion Wein, 26.08.08                                                                       

 

©M

 

 

Aus der Kraft der Liebe

 

Das Rad der Zeit um ein Jahrzehnt zurück gedreht,

wuchsen mir Flügel aus einer einst erfahrenen Liebe.

 

Auf Schwingen zärtlichster Träume glitt ich davon.

 

Ein Land maßloser Freiheit,

in dem Gefühlszwänge und Routine kapitulieren,

eroberte ich mit meinem hauchdünnen Gefieder.

 

Einen Ozean,

gefüllt aus vergossenen Freudentränen,

überquerte ich.

 

Einen Horizont,

gespickt mit satten Sternen erfüllter Liebesträume,

streifte ich.

 

Die Flügel legten ihren Zauber auf mein Gemüt,

mit dem sie mich aus der Dunkelheit lotsten

und mir den Weg ins Licht eröffneten.

 

Noch heute,

und obwohl jene Liebe längst gestorben ist,

schwebe ich über himmelweite Glückswolken.

 

Das unsterbliche Erlebnis vom blütenleichten Liebestaumel

bildet ein hinterlassenes Vermächtnis an mich.

 

Zeit meines Lebens

werden mich diese bewegenden Erinnerungen tragen

- bis sich die Flügel für immer von mir lösen.

 

                                        c) MW

von Marion Wein                                              21.03.2006

 

(veröffentlicht in den Anthologiebänden „Notwendigkeit“ –Cenarius-Verlag-,

  in „Das Leben schreibt das Leben“ –Engelsdorfer Verlag- und in

„Spiegel der Seele“ –Lumen-Verlag-)

 

 

Die Hitze einer Nacht

                                                            

 

Eine Flut atemberaubender Nähe

überschwemmt all unsere Sinne

und entreißt uns jegliche Beherrschung.

 

Sanft gleitende Fingerspitzen

überziehen unsere Körper mit einem

unsichtbaren Film prickelnden Genusses.

 

Hände greifen ineinander

und wollen sich eine Unendlichkeit lang

nicht loslassen.

 

Und während unser Lied erklingt,

treiben wir im Strudel unbändigender Leidenschaft,

in der sich unsere Herzen streicheln.

In zu eins gewordenen Gedanken

begegnet sich unser Geist.

 

So schenken wir uns gegenseitig eine Beglückung,

mit der feine Perlen aus dem erlebten Sinnesrausch

an unserer Haut hinabrinnen.

 

Der letzte Takt unseres Liedes

verstummt in mitten der Hitze jener Nacht,

die sich als unvergängliche Erinnerung

in unserer Wahrnehmung verankert hat.

 

Die Harmonie in der Melodie unseres Liedes

entflammt in uns unaufhaltsam

wieder und wieder

die Hitze aus der einst durchgefühlten Nacht.

 

 

c) MW

   

Riedenburg, 06.06.06                                    Marion Wein

 

   

   Sommerregen

 

   Er ist es gewesen,

   der uns zusammen geführt

   und unsere Herzen glücklich geweitet hat.

 

   Wir ließen es geschehen,

   was er in uns auslöste …

Einander zuvor noch nie begegnet,

   umwebte uns sanft die Berührung unserer Lippen.

 

   Warmer Sommerregen

   schwemmte die Macht der Liebe in unser Innerstes.

 

   Festhalten wollten wir an diesem Gefühlstaumel

   inmitten der Milde uns auf der Haut haftender Nässe.

 

   Als wäre er einst ein gegenseitiges Versprechen gewesen,

   an das wir uns all die Jahre angelehnt hatten,

   trafen wir uns wieder

-         unser Traum vom gemeinsamen Glück

     neigte sich endlich ins Leben.

 

   Seitdem genießen wir,

   Hand in Hand,

   jeden warmen Sommerregen

  als unseren Pakt der Liebe.

 

   Er ist es gewesen,

   der uns auf den Weg der wahren Liebe gespült hat

   und uns ein Leben lang vereinen wird.

 

   So sehr dankbar sind wir ihm

- dem warmen Sommerregen.

  

   Riedenburg, 11.01.2007

 

 

 

von Marion Wein

 

c) MW                        

 

 

                                                              

Manchmal …  

Manchmal …  

denke ich noch an dich,

sehne ich mich noch nach dir,

spüre ich dich noch ganz nah bei mir,

träume ich noch von dir,

glaube ich,

es war ein Fehler, dich gehen lassen zu haben,

weil ich manchmal noch meine:

Ich liebe dich!  

Manchmal …  

höre ich noch deine Stimme,

rieche ich noch deinen Duft,

nehme ich deine lieben Worte noch wahr,

drängt dein Verlangen noch nach mir,

weil mich manchmal die Erkenntnis überzeugt:

Ich liebe dich jetzt noch!  

Manchmal …  

besiegt mich in einsamen Stunden der Gedanke

an unsere glückliche Zeit,

beherrscht mich unser Schwur der immer währenden Zuneigung,

macht mich unser Lachen in der Vergangenheit

abgrundtief traurig,

tötet mich das Einsehen,

es war ein Fehler, dich verlassen zu haben,

weil ich manchmal nicht leugnen kann:

Ich liebe dich für immer!  

                                                         c)MW

 

Regensburg, 25.10.1996                                        von Marion Wein  

(veröffentlicht im Lyrikband von Marion Wein „Und ewig bleibt die Hoffnung“

  ISBN-Nr. 3-939144-33-9; Engelsdorfer Verlag)

 

Der Weg nach vorn  

Unabsehbar weit,

in ein unbekanntes Land führend,

so zeigt er sich

- der Weg nach vorn …  

Lohnt es sich ihn zu begehen?

Beschert er einen gänzlichen Neuanfang

und die Chance auf Selbstfindung?  

Verspricht er Befreiung?

Vermag er die Fesseln der Vergangenheit zu lösen;

siegt er über für wahr gedachte Emotionen?  

Unsicherheit hämmert sich in die Gedanken.

Der Weg nach vorn …  

Den Mut aufgebracht,

die Startlinie zu überschreiten,

platzieren sich an jeder Abzweigung Schilder,

die ausnahmslos lediglich nach vorne zeigen.

Von der eingeschlagenen Richtung nicht abzukommen,

dem neuen Terrain treu zu bleiben,

verheißt die Geburt einer klaren Sichtweise.  

Der Weg nach vorn also …

… darauf lasse ich mich ein – Risiko.

    Ich habe nie zu viel gesetzt – nie gepokert.  

Aber der Punkt ist erreicht:

Die Vergangenheit soll nicht mehr länger den Weg,

der vor mir liegt, pflastern.  

Der Weg nach vorn also …

… Kraft durchströmt mich – Bereitschaft anzunehmen,

    was auf mich zukommen mag.  

Im selben Augenblick drehe ich mich bewusst noch einmal um.

Die bisher zurückgelegte Lebensstrecke missfällt mir

– nie mehr will ich zurückblicken.  

Der Weg nach vorn zieht mich wie magisch an …

… Er ist bereits mein gestecktes Ziel …  

                           c)MW  28.03.2003

   

Riedenburg                                       Marion Wein  

(veröffentlicht im Lyrikband von Marion Wein

  „Und ewig bleibt die Hoffnung“ – ISBN-Nr. 3-939144-33-9 -

 

Junger Tod

 

Es vergeht kaum ein Tag,

an dem die Erinnerung an dich nicht auflebt.

Denke ich an das, was dich sterben ließ,

so überfällt mich jedes Mal eine eisige Kälte.

 

Du wurdest im gleichen Jahr geboren wie ich

und zum selben Zeitpunkt  führte ein jeder von uns beiden

einen unerbittlichen Kampf – den, der auf die Diagnose Krebs folgt.

 

Ich frage mich, welche Mächte am Werk waren,

die das Urteil fällten,

dass du aus dem Leben gehen musstest

und ich weiterleben darf.

       

        Viele Jahre vor deinem jungen Tod

        hatten wir uns beide ganz und gar aus den Augen verloren.

        Doch niemals bin ich dir näher gewesen als zu der Stunde,

        in der du zu Grabe getragen wurdest …

        Unbegreiflich tief verbunden fühle ich mich mit dir.

 

Stehe ich vor deinem Grab, so scheint es mir,

als würdest du mir den stillen Auftrag erteilen,

ich solle das Beste aus meinem Leben machen

und die Chancen, die sich darin auftun, allesamt nutzen.

Denn du hast keine Gelegenheit mehr dazu

-         dein Leben ist für alle Zeit vorüber.

 

Dies gibt mir Auftrieb und führt mir vor Augen,

wie kostbar die begrenzte Existenz auf Erden doch ist.

 

Ich wünsche dir von ganzem Herzen alles Gute,

da, wo du jetzt bist!

Und ich weiß ganz genau,

dass du dort zumindest die Erlösung gefunden hast,

nie mehr wieder Schmerzen erleiden zu müssen.

 

                                       c)MW

 

         Für BIRGIT                                                            Riedenburg, 01.10.2005

        gest. 2005                                                                von Marion Wein

 

(veröffentlicht im Lyrikband von Marion Wein „Und ewig bleibt die Hoffnung“ – ISBN-Nr. 3939144339 – Engelsdorfer Verlag)

Öffne die Augen  

 

Die Augen sind geöffnet.

Gerne würde ich sie verschließen

vor der bitteren Realität,

in der ich lebe ohne Halt;

der Boden entzieht sich meinen Füßen.  

 

Ich meine die schmerzende Wirklichkeit,

vor der ich stehe ohne Zärtlichkeit

und ohne auch nur eines Wortes der aufrichtigen Zuneigung;

regungslos gleite ich von einen Tag in den nächsten.  

 

Die Augen werden geschlossen

und ich träume mir eine Welt,

in der sich starke Hände mir tröstend entgegenstrecken,

mich schützend halten und meine Seele berühren.  

Eine Welt tut sich auf, in der tiefe Gefühle

meinen Durst nach unermesslich großer Sehnsucht stillen.  

 

Ich möchte meine Augen nicht öffnen

- zu erfüllend ist der erlebte Zustand der Trance

   und der unbeschreiblichen Glückseligkeit.  

Doch dann kommt der Moment,

in dem ich mit wachen Augen das „Hier und Jetzt“ wahrnehme.

Großer Mut, entsprungen aus blankem Überlebenstrieb,

lässt mich einen Blick auf meine Zukunft erhaschen …

 

… ein fernes Dasein, in dem ich die Wärme

    und die Erfüllung finde, nach der ich mich unendlich weit sehne.

 

                                                               Riedenburg, 01.08.2005

                                                                        von Marion Wein  

 

Mit diesem Gedicht gewann ich beim Gedichte-Wettbewerb der Brentano-

Gesellschaft in Frankfurt. Das Gedicht wurde in deren Jahrbuch 2006 veröffentlicht,

welches im Handel erhältlich ist.  

 

 

 

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